Gründe genug, um deinen Lebenslauf jetzt zu schreiben oder um einen bestehenden gründlich auf Vollständigkeit zu überprüfen oder? Mit den folgenden Praxis-Tipps unserer Bewerbungscoaches und unserer übersichtlichen Checkliste zum Download, bekommst du in weniger als zwei Stunden einen perfekten Lebenslauf für deine aktuelle Situation!

Was ist ein Lebenslauf?

Ein guter und übersichtlicher Lebenslauf ist für die meisten Personaler der wichtigste Bestandteil deiner Bewerbung. Hier kommt es auf den ersten Eindruck an. In den meisten Fällen entscheidet der Lebenslauf darüber, ob du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst oder nicht.

Der Personalentscheider, sei es der Chef eines kleinen Unternehmens, der Personalbeauftragte eines Konzerns oder die Sekretärin deiner bevorzugten Universität, sie alle haben jeden Tag alle Hände voll zu tun. Sie jonglieren zwischen ihren täglichen Aufgaben, ihrem eigenen Privatleben und der zusätzlichen, aktuellen Situation, einen Azubi, Angestellten oder Studenten zu finden. Dabei schauen sie sich zig Bewerbungsmappen und -emails an, lesen die gleichen Phrasen etwa hundert mal und ärgern sich auch beim zwanzigsten Mal darüber, dass ein Bewerber sie im Anschreiben mit einem falsch geschriebenen Nachnamen ehrt.

Du siehst also, es ist sehr wichtig, dass dein Lebenslauf aus der Masse hervorsticht und klare Strukturen aufweist um leicht konsumiert zu werden. Nur so kannst du davon ausgehen, dass der Personaler auch beim Überfliegen der unzähligen Bewerbungen deinen Lebenslauf wahrnimmt und nicht direkt beiseite legt.

Tabellarisch, amerikanisch, ausführlich oder handschriftlich – Was darf es bei dir sein?

Es gibt grundsätzlich zwei Arten einen Lebenslauf aufzubauen:

  • die tabellarische Form – hier ist noch zwischen amerikanisch und europäisch zu unterscheiden
  • die ausführlichen Form – hier kann es auch sein, dass ein handschriftlicher Lebenslauf gefordert wird

Der ausführliche Lebenslauf

Der ausführliche Lebenslauf ist vielmehr eine Erzählung deines Werdegangs im Fließtext. Du strukturierst hierbei zwar deine beruflichen Etappen sowie deine Schulausbildung genauso chronologisch wie in der tabellarischen Form, doch du schreibst sie nieder, als würdest du dem Personalentscheider von deinem Leben erzählen. Heraus kommt in der Regel ein sehr umfangreiches Dokument, dass eher einem Essay gleicht.

Diese Form des Lebenslaufes wurde früher gern genutzt, um zwischen den Zeilen des Lebenslaufes mehr über die Person selbst in Erfahrung zu bringen. Es ging also mehr um die Persönlichkeit des Bewerbers, als um die Qualifikationen. Eine besondere Form des ausführlichen ist noch der handgeschriebene Lebenslauf, bei dem du deine Abhandlung tatsächlich per Hand aufs Papier bringst.  Heute stehen die Chancen, dass du einen ausführlichen Lebenslauf abgeben sollst, sehr schlecht, denn in der Hektik unseres Alltags nimmt sich in den gängigen Berufen kaum noch jemand die Zeit lange Texte im Bewerbungsverfahren zu konsumieren.

Der tabellarische Lebenslauf

Sofern in der vor dir liegenden Stellenausschreibung nicht anders angegeben, kannst du davon ausgehen, dass der Personaler von dir einen tabellarischen Lebenslauf erwartet. Hierbei strukturierst du deine beruflichen und schulischen Etappen chronologisch und verfasst kurze und prägnante Anmerkungen dazu.

Die Unterscheidung zwischen amerikanisch und europäisch liegt übrigens in der Reihenfolge. Während der europäische Lebenslauf mit der ersten Station deines beruflichen Lebenswegs beginnt, startet der amerikanische chronologisch absteigend, also mit der letzten Stelle, die du inne hattest.

Welche Form du wählst, hängt in der Regel mit dem Umfang deiner Erfahrung zusammen. Kommst du gerade erst aus der Ausbildung und hast wenig, dass du präsentieren könntest, solltest du die europäische Form wählen. Hast du dagegen bereits zwanzig Jahre Berufserfahrung und kannst aufgrund der Vollständigkeit deines Lebenslauf nicht auf die Aufzählung deiner 14 Anstellungen verzichten, wäre die amerikanische Form vorteilhaft. So gehst du sicher, dass der Empfänger deiner Unterlagen auf den ersten Blick die relevanten, also die neuesten beruflichen Punkte wahrnimmt und diese nicht erst auf der nächsten Seite suchen muss.

Bevor du aber mit dem Schreiben beginnst, stelle sicher, dass du alle Informationen die du benötigst auch zur Hand hast. So sparst du nicht nur Zeit sondern auch Nerven.

Welche Unterlagen brauchst du für deinen Lebenslauf?

Vielleicht klingt es komisch für dich, vielleicht kannst du mir aber auch aus eigener Erfahrung zustimmen: Bist du schon mehrere Jahre im Berufsleben, passiert es schnell, dass du dich nur noch wage daran erinnern kannst, von wann bis wann du welche Schule besucht oder welche Stelle im Unternehmen inne hattest. Deswegen ist es sehr wichtig, dass du bevor du mit dem Schreiben deines Lebenslaufs beginnst, deine Zertifikate, Zeugnisse und Bescheinigungen dieser Stellen chronologisch sortierst.

Im 1 zu 1 Coaching machen wir das gerne so: Der Bewerber bringt alle Unterlagen mit, die er über die Jahre aufbewahrt hat und wir breiten sie vor uns auf einem großen Tisch aus. Danach bringen wir sie in chronologische Reihenfolge und vermerken uns bereits in diesem Schritt, welche Dokumente welche Zeiträume abdecken. Das macht nicht nur sehr viel mehr Spaß als es sich anhört, sondern es hilft dem Bewerber auch die eigene berufliche Reise zu rekapitulieren.

Hier sind noch ein paar Quicktipps zur Vorbereitung:

  1. Versuche nach Möglichkeit, nicht mehr als 1 DIN A 4 Blatt zu benutzen – ab einem bestimmten Alter interessiert die Grundschule z.B. niemanden mehr.
  2. Achte auf ein Einheitliches Layout – Schriftfarbe, -art und -größe sollten zum Rest der Bewerbung passen.
  3. Achte darauf, dass du keine zeitlichen Lücken in deinem Lebenslauf hast.
  4. Bei den Zeitangaben reicht es, wenn du Monat und Jahr angibst.
  5. Solltest du kein Deckblatt für deine Bewerbung nutzen, gehört dein Foto auf jeden Fall in den Lebenslauf.
  6. Kontrolliere am Schluss noch einmal deinen Satzbau, Rechtschreibung und Grammatik.
  7. Wandle negative Punkte wie Kündigungen oder Arbeitslosenzeiten in etwas Positives um.
  8. Sorge dafür, dass alle Daten stimmig sind.

Be- und Werben – der Lebenslauf ist eine Selbstdarstellung

Du hast nun alle relevanten Unterlagen deiner Karriere herausgesucht, sortiert und dir einen Überblick verschafft. Nun kannst du aber noch nicht damit starten deinen Lebenslauf zu schreiben.

Vorher musst du dir überlegen, wie du dich eigentlich selbst darstellen willst. Wie willst du, dass der Personalentscheider dich wahr nimmt? Nach was genau sucht er eigentlich?

Eine Recherche im Internet kann dir helfen, das Unternehmen etwas besser kennen zu lernen und zu Erfahren, worauf besonders Wert gelegt wird. Meist sind die Voraussetzungen schon in der Stellenanzeige ausgeschrieben, ein Blick hinter die Kulissen kann dennoch nicht schaden. Schau dir die Homepage an, vielleicht hast du dabei eine Idee, wie du deinen Lebenslauf an das Profil des Unternehmens anpassen kannst.

Verwende beispielsweise eine ähnliche Schriftart für deine Bewerbung oder nutze ähnliche Farben um einzelne Punkte hervor zu heben. Außerdem lernst du so deinen potenziellen neuen Arbeitgeber auch etwas besser kennen und erhöhst maßgeblich die Chancen auf einen guten ersten Eindruck.

Für jede Bewerbung einen neuen Lebenslauf?

Auch wenn es aus dem vorigen Punkt bereits hervorgeht: Prinzipiell gilt, dass du deinen Lebenslauf für jede neue Bewerbung auch neu in die Hand nehmen musst. Jedes Unternehmen und jede Stelle unterscheiden sich voneinander. Worauf der eine Entscheider wert legt, das erwähnt der andere gar nicht und andersherum.

Um sicherzustellen, dass du bei jeder neuen Bewerbung gleich hohe Chancen auf ein Vorstellungsgespräch hast, solltest diesen Tipp also wirklich beherzigen.

Gehe die Stellenbeschreibung durch und stöbere auf der Unternehmenswebseite, notiere dir, welche Begriffe dort genutzt werden, welche Fähigkeiten werden explizit aufgeführt und welche Qualifikationen sind erwünscht?

Nun gleichst du diese Punkte mit deinem Lebenslauf ab und streichst sie hervor. In der Stellenausschreibung wird ganz deutlich geschrieben, dass der Bewerber “umfassende MS-Office-Kenntnisse” haben soll? Dann nimm diese Phrase auch genauso in deinen Lebenslauf. Vermerke bei deiner letzten Stelle, dass du “umfassende MS-Office-Kenntnisse” erworben hast, sofern dem auch so ist versteht sich.

Wichtige Angaben, die du nicht vergessen darfst

Obwohl ein Lebenslauf eine sehr individuelle Angelegenheit ist, gibt es grundlegende Informationen, die in diesem Dokument nicht fehlen dürfen.

  1. Deine persönlichen Daten, wie Vorname, Name, Geburtstag und -ort, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Anschrift und Kontaktdaten wie Telefonnummer und Email Adresse.
  2. Deine bisherigen beruflichen Stationen mit Angaben des Arbeitgebers, Stellenbeschreibung und ein paar Stichpunkten zu deinen Tätigkeitsfeldern.
  3. Deine Schulische Laufbahn mit Abschlüssen, Ausbildung und Weiterbildungen
  4. Besondere Fähigkeiten die du erworben hast, wie Zertifikate über Fremdsprachen, Führerschein mit Klasse und auch Kenntnisse über besondere Arbeits- oder Produktionsverfahren.

Natürlich kannst du auch deine Hobbys mit aufführen. Hierbei solltest du allerdings darauf achten, dass deine Hobbys auch für deinen Arbeitgeber relevant sein können. Dinge wie: Fußball spielen oder lesen gehören ebenso wenig in einen Lebenslauf wie beispielsweise Extremsportarten. Letzteres könnte einen potenziellen Arbeitgeber eher abschrecken, denn er denkt direkt an Verletzungen und damit anfallende Ausfallzeiten.

Auf keinen Fall darfst du vergessen, deinen Lebenslauf zu unterschreiben. Du kannst deine Unterschrift auch einscannen, wenn du deine Unterlagen elektronisch einreichst oder per Email versendest.

Der richtige Aufbau für den richtigen Anlass

Am besten solltest du deinen Lebenslauf in einzelne Abschnitte unterteilen. So stellst du sicher, dass sich jeder Personaler auf den ersten Blick einen guten Eindruck verschaffen kann und schnell die Daten findet, die ihn interessieren.

Egal für welche Struktur du dich schlussendlich entscheiden solltest und ob du deinen Lebenslauf europäisch, amerikanisch oder handschriftlich ausführst, jede berufliche und schulische Etappe sollte erwähnt werden.

Beginn und Ende, Dauer

Der Vollständigkeit halber und auch um dem Empfänger das Lesen zu erleichtern, solltest du zu jeder aufgeführten Etappe den Beginn und das Ende, eventuell auch die Dauer vermerken. “08/1994 bis 08/2004 (10 Jahre)” ist leicht zu erfassen. Verlasse dich nicht darauf, dass der Personaler Lust hat selbst nachzusehen, wie lange du beschäftigt warst, er hat dafür keine Zeit.

Name des Unternehmens oder der Schule

Auch wenn man meinen könnte, das wäre eine logische Angabe, ich habe schon Lebensläufe gesehen, in denen die Bewerber darauf verzichtet haben anzugeben, wo sie eigentlich gearbeitet haben. Gerne kannst du noch den Ort dazuschreiben, je nachdem ob es für deine Bewerbung Sinn macht oder nicht.

Deine Position

Natürlich möchte der Entscheider auch wissen, als was du eigentlich angestellt warst. Also schreibe auch dazu ob du als “Schüler Realschule” oder “Auszubildende als Kauffrau für Bürokommunikation” die Gustav-Heinrich-Schule besucht hast. Das macht nämlich einen großen Unterschied.

Kurzzusammenfassung deiner Tätigkeiten

Der wichtigste Punkt deiner chronoligischen Aufzählung und tatsächlich der, den jeder 2. Bewerber vernachlässigt: Die Zusammenfassung deiner Tätigkeiten. Hier gehört kurz und knapp, in nicht mehr als zwei Sätzen hinein, was du in dem Unternehmen so getrieben hast. Dabei interessieren natürlich ausschließlich die wichtigen Stichpunkte, wie “Übernahme der Debitor und Kreditorbuchhaltung”, “Leitung der Marketingabteilung mit Personalverantwortung für 10+ Mitarbeiter” oder ähnliches.

 

Lücken im Lebenslauf oder wie gehe ich mit Fehlzeiten um?

Du hast Lücken in deinem Lebenslauf und weißt nicht, wie du damit umgehen sollst?

Hier kommt es darauf an, wie groß diese Lücken sind.

Kleinere „Auszeiten“ von 6-8 Wochen musst du niemandem erklären. Fragen kommen meist erst dann auf, wenn deine Lücken mehrere Monate lang sind. Wenn diese Pausen mitten in deinem Berufsleben auftauchen, werden Erklärungsversuche meist schwierig.

Geh offen und offensiv mit Lücken in deinem Lebenslauf um. Versuche, statt etwas zu verheimlichen, diese Lücken in ein positives Licht zu rücke. Du kannst längere Auszeiten beispielsweise kaschieren, indem du Weiterbildungen angibst, oder Sprachreisen zu deinem Portfolio zählen kannst.

Sei kreativ und hebe deine Stärken hervor, statt dich auf die negativen Punkte zu fokussieren. Kein Lebenslauf ist perfekt und nicht jeder Bewerber ist gleich. Du erhöhst deine Chancen auf ein Einstellungsgespräch allerdings gewaltig, wenn du dich mit den “Lücken” in deinem Leben auseinandersetzt und sie gut erklären kannst.

Bedenke dabei immer: Du musst nichts entschuldigen oder rechtfertigen! Wenn du zwei Jahre nicht arbeiten warst, weil du körperlich oder psychisch dazu nicht in der Lage warst, dann steh’ auch dazu. Betitel diese Zeit als “persönliche Auszeit”, “Familienzeit”, “Pflege eines Elternteils”, “Weiterbildung im Bereich XY” oder was auch immer in diesen Jahren deinen Alltag ausgemacht hat und bereite dich darauf vor, dies auch im persönlichen Gespräch zu erklären.

Solltest du frisch ins Berufsleben einsteigen, kannst du Weiterbildungen und bereits absolvierte Praktika gerne mit aufführen. Auch ausgeführte Nebenjobs könne hier durchaus interessant sein. Vergiss bitte auch hier nicht, stichpunktartig aufzuführen, was du dort genau für Aufgaben hattest.

Kleine „Schummeleien“ sind bei der Erstellung eines Lebenslaufs durchaus erlaubt. Hierbei geht es aber nicht darum, Dinge zu erfinden oder Lücken mit Lügen zu füllen. Du solltest versuchen, diese Dinge zu kaschieren, in dem du zum Beispiel einige Punkte farblich oder fett hervorhebst. So lenkst du die Aufmerksamkeit auf Anderes.

Solltest du während einer längeren Arbeitslosigkeit den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben, scheue dich nicht, dies auch anzuführen. Dies zeugt von Engagement und zeigt, dass du keine „Couchpotatoe“ bist.

Tipps für Studenten und Absolventen

Als Berufseinsteiger konntest du bisher noch keine Berufserfahrung sammeln. Versuche also, bisher absolvierte Praktika oder auch Nebenjobs als Berufserfahrung anzuführen. Hier kommt es auf die Formulierungen an.

Prüfe vorher, ob das Praktikum oder einer deiner Nebenjobs für die angestrebte Stelle relevant sind. Das ist der Fall, wenn du bereits Fachkenntnisse erworben hast, die dir im weiteren Berufsleben hilfreich sein können.  Bevor du zu große Lücken in deinem Lebenslauf klaffen lässt, gib deine Praktika in jedem Fall mit an. So sieht dein neuer Arbeitgeber sofort, dass du bereit bist dich weiter zu bilden und auch wirklich arbeiten möchtest.

Solltest du noch keine Zeugnisse oder Zertifikate erhalten haben, ruf bei deinen Praktikumsstellen an und frage nach, ob sie dir ein Zeugnis per Mail zukommen lassen können. Die meisten Praktikumsstellen machen dies gerne. Die Zeugnisse sind zeitgleich deine Referenzen für die angegebenen Fachkenntnisse.

Do you speak english? Fremdsprachen im Lebenslauf

Natürlich! Doch nicht alle Sprachkenntnisse die du besitzt sollten auch angeführt werden.

Wie lange und wo du die Sprache gelernt hast, hat wenig Bedeutung, Viel wichtiger ist, wie gut du die Sprache beherrschst:

Sprichst du fließend? Kannst du auch Texte Lesen und schreiben? Beherrschst du die Sprache verhandlungssicher? Kennst du Fachbegriffe? Solltest du nur Schulkenntnisse einer Sprache haben, lass diese lieber weg.

Hier ist eine Übersicht, welche Sprachen du wie in deinen Lebenslauf einfließen lassen solltest:

  • Grundkenntnisse solltest du nur dann aufführen, wenn diese ausdrücklich in der Ausschreibung gefordert sind. Andernfalls lasse sie lieber weg.
  • Gute Sprachkenntnisse solltest du dann aufführen, wenn du in der Lage bist, ein einfaches Gespräch zu führen und einem Muttersprachler in einem Gespräch zu folgen.
  • Fließende Sprachkenntnisse bedeuten, dass du tiefer gehende Gespräche sicher führen kannst und auch problemlos Texte lesen und verstehen kannst.
  • Verhandlungssicher heißt, dass du auch Fachvokabular beherrschst, komplexere Texte verstehst  und auch in der Lage bist verschiedene Akzente und Nuancen zu verstehen. Sollte das auch für den Schriftverkehr gelten, kannst du gerne den Zusatz „in Wort und Schrift“ verwenden.
  • Muttersprache bedeutet, wie das Wort schon sagt, dass du mit dieser Sprache aufgewachsen bist. Das können natürlich auch 2 verschiedene Sprachen sein.

Welche privaten Angaben gehören in ein Bewerbungsdokument?

Natürlich schauen Unternehmen bei den neuen Bewerbern auch, ob diese in das bereits vorhandene Team passen. Damit du direkt einen persönlichen Eindruck hinterlässt, kannst du gerne auch einige deiner Freizeitaktivitäten aufführen. Das lockert den Lebenslauf ein wenig auf und hebt dich von der Masse der 08/15 Bewerber hervor.

Gerade soziales Engagement wie z.B. bei Sportvereinen oder auch bei der freiwilligen Feuerwehr werden gerne gesehen. Selbstloser Einsatz in sozialen Einrichtungen zum Beispiel sagt einiges über deinen Charakter aus.

Welche Hobbys oder Freizeitaktivitäten du in deinen Lebenslauf aufnimmst, entscheidest du letztendlich selbst. Stelle dir nur vor jedem Punkt die Frage: Was sagt es über mich aus?

Starre Richtlinien, erprobte Vorgaben und ein Funken Kreativität

Deine Konkurrenz ist groß. Umso wichtiger ist es, dass du dich von ihr abhebst. Heute noch sind 96% aller Bewerbungen ein großer Einheitsbrei. Nur selten stechen Bewerber mit guten Ideen heraus und erstellen beispielsweise interaktive Bewerbungswebseiten, nutzen gut designte Vorlagen oder gehen ganz andere Wege.

Wenn die Stellenausschreibung es zulässt oder du dich auf einen kreativen Beruf bewirbst, tob dich aus. Bei aller Kreativität sollte es allerdings immer möglich sein, deinen Lebenslauf flüssig und ohne Anstrengung lesen zu können.

Mit einem kreativen Lebenslaufdesign und einer passenden Bewerbung, hebst du dich von der Masse der Mitbewerber besser ab. Je nach Branche kannst du dich mehr oder weniger austoben, was das Design angeht.

Das Wort zum Schluss

Nachdem du alles geschafft hast, kontrolliere bitte deine Bewerbung sorgfältig. Sind auch alle im Lebenslauf angegebenen Punkte durch Zeugnisse und Zertifikate belegt? Stimmen die Zeiten überein? Passt die Rechtschreibung?

Wenn du alle oben genannten Tipps beherzigt hast, gehe am besten noch einmal unsere Checkliste für einen perfekten Lebenslauf durch und kontrolliere, ob du auch wirklich an alles gedacht hast. Du kannst die Checkliste hier downloaden.

Was fällt dir beim Lebenslauf schreiben besonders schwer? Schreib es mir gern in die Kommentare, vielleicht kann ich dir helfen.

 

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