Unübersichtliche Stellenanzeigen
Langwierige Auswahlverfahren
Zu hohe Erwartungen

Unübersichtliche Stellenanzeigen

Wenn du den Teil mit den Stellenanzeigen in der Zeitung aufschlägst und eine Anzeige kaum lesbar ist, weil sie so viel Text enthält, stellst du dir vermutlich nicht nur die Frage, wie um alles in der Welt jemand all die Aufgaben und Voraussetzungen erfüllen kann, sondern auch, ob du überhaupt für die Stelle qualifiziert bist. Wenn du die Anzeige auf deinem Smartphone anschaust, wird’s nicht besser – hier wischst du sie vermutlich ähnlich schnell weg wie ein unliebsames Foto auf Tinder. In solchen Fällen hilft nur eins: anrufen. Klingt einfach und das ist es auch – obwohl es dich zu Anfang vielleicht etwas Überwindung kostet. Für genau solche Fälle sind aber bei Stellenanzeigen Kontaktpersonen angegeben: um relevante Fragen zu klären, bevor man voll und ganz in den Bewerbungsprozess einsteigt und beide Seiten Zeit investieren. Das ist auch ein guter Satz zum Einstieg: „Mein Name ist XY und ich habe ein paar Fragen zu Ihrer Stellenanzeige YZ. Damit wir sinnvoll mit unserer Zeit umgehen, würde ich sie gerne klären, bevor ich Ihnen meine Unterlagen schicke“. Überlege dir vorher genau, was du fragen möchtest und schreibe dir die wichtigsten Stichpunkte auf. Durch deinen Anruf sorgst du im besten Fall für einen positiven ersten Eindruck, der deine Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch sein kann.

Langwierige Auswahlverfahren

Für die Suche nach der passenden Person investieren Unternehmen einiges an Zeit und Geld. Auch wenn es immer noch eine Probezeit gibt, in der man sich wieder ohne große Komplikationen trennen kann, wenn man nicht zusammenpasst – besser ist es doch, wenn sowohl dein zukünftiger Arbeitgeber als auch du euch vor der Unterzeichnung des Vertrags so sicher wie möglich sein könnt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Manche Unternehmen wollen sich deshalb nicht ausschließlich auf ihre Intuition kombiniert mit den Infos, die sie durch deine Bewerbungsunterlagen bekommen haben, verlassen – und schicken dich durch ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Eignungsprüfung, psychologische Tests, Assessment Center – hier musst du Zeit und Energie aufwenden, um deinem Traumjob schrittweise näher zu kommen. Umso ärgerlicher, wenn du in einer der letzten Runden ausscheidest. Obwohl: Ist es das wirklich? Alles was dir auf deinem Weg an Herausforderungen präsentiert wird, hält eine wertvolle Lektion für dich parat. Manchmal ist das ein klareres Bild von dem, was du wirklich willst. Oder du knüpfst mit deinen Mitbewerbern Kontakte, die dich weiterbringen werden – du weißt es nur in diesem Moment noch nicht. Oder du findest schlicht und einfach heraus, wie du dich beim nächsten Mal besser vorbereiten kannst. Zum Beispiel mit der Unterstützung von Profis, die dich auf das Assessment Center vorbereiten oder dir einfach zu einem starken Mindset verhelfen, der dir das nötige Durchhaltevermögen für den Bewerbungsprozess verschafft. Verliere dein Ziel nicht aus den Augen und sorge gleichzeitig dafür, dich durch Zeit für dich selbst, durch Sport, Lesen, Zeit mit Freunden oder was auch immer dir Freude bereitet, zwischendurch immer wieder in die Gegenwart zu holen, weg von der Frage, ob du genau diesen Job bekommen wirst. Wenn du dich auf diese Weise entspannst, strahlst du eine innere Ruhe und Selbstbewusstsein aus, die auch für deine Mitmenschen spürbar sind.

Zu hohe Erwartungen

Du hast es geschafft, die wichtigsten Punkte aus einer umfangreichen Stellenbeschreibung herauszufiltern und deine Bewerbungsunterlagen daran auszurichten? Du hast erfolgreich am mehrstufigen Auswahlprozess teilgenommen und bist nun kurz davor, deinen ersten Arbeitsvertrag zu unterschreiben? Herzlichen Glückwunsch! Tu’ dir aber bitte selbst einen großen Gefallen und glaube nicht, dass die Dinge nun genauso laufen wie du sie dir vorstellst und nicht anders. Sicher, du hast es verdient, genau das Gehalt zu bekommen, das du dir wünschst. Die Anzahl an Urlaubstagen, die du möchtest. Die Aufgaben, die deinen Stärken entsprechen und die dir Spaß machen. Wenn du ein generell gutes Gefühl in Bezug auf den Job und seine Rahmenbedingungen hast, dann lasse dich doch einfach mal ohne große Erwartungen ein auf das was kommt. Das heißt nicht, dass du dich unter Wert verkaufen oder zu den unmöglichsten Bedingungen ja sagen sollst. Nein, es bedeutet einfach, dass es sich langfristig lohnen kann, zu Beginn gewisse Zugeständnisse zu machen. Zu beobachten, was du genau aus dieser Situation, unter genau diesen Bedingungen lernen kannst und wie es dir bei der Weiterentwicklung und dem Ausbau deiner Fähigkeiten helfen kann.

Möchtest du die Lösungsansätze für deine ganz individuellen Herausforderungen beim Übergang von der Uni ins Berufsleben herausfinden? Dann schreibe uns eine E-Mail an kontakt@yuma-jobakademie.de oder rufe uns unter der Telefonnummer 030 – 914 823 75 an. In einer kostenlosen 30-minütigen Strategiebesprechung geben wir dir erste wertvolle Tipps und überlegen gemeinsam, welcher unserer Coaches am besten zu dir passt.

 

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