#1 Bereite dich gründlich vor
#2 Wähle das richtige Outfit
#3 Sei pünktlich
#4 Lass dich nicht aufs Glatteis führen
#5 Stelle selbst ein paar Fragen

#1 Bereite dich gründlich vor

Jede Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch sollte mit einer gründlichen Recherche beginnen. Am besten begibst du dich dazu auf die Website oder den Social Media Auftritt des jeweiligen Unternehmens, liest aktuelle Pressemitteilungen und schaust dabei nach Antworten zu den folgenden Fragen:

  • Was sind die Tätigkeitsfelder des Unternehmens?
  • Welche Werte (z.B. gesellschaftlich) und welche Ziele (wirtschaftlich) hat das Unternehmen?
  • Welche Aufgaben werden im neuen Job auf dich zukommen?

Die Antworten auf diese Fragen solltest du natürlich nicht 1:1 im Wortlaut der Website in deinem Gedächtnis abspeichern. Wenn Du in der Lage bist, diese Fragen mit deinen eigenen Worten zu beantworten, wirkst du beim Bewerbungsgespräch gut informiert und kannst dich direkt am Gespräch beteiligen, wenn der Personaler dir das Unternehmen näher vorstellt.

#2 Wähle das richtige Outfit

„Kleider machen Leute“ lautet ein altes Sprichwort, von dem ich persönlich zwar nicht viel halte, dennoch passt es hier gut in den Kontext. Denn gerade beim Vorstellungsgespräch ist der erste Eindruck enorm wichtig. Wirf bei deiner Vorbereitung also einen Blick darauf, wie sich die Mitarbeiter des Unternehmens kleiden und orientiere dich bei der Wahl deines Outfits für das Vorstellungsgespräch daran.

Wenn du zum Vorstellungsgespräch bei einem Kreditinstitut bist und lässig in Jeans und T-Shirt auf der Wartebank sitzt, wirst du zwar wahrscheinlich auffallen – nur eben leider nicht unbedingt positiv. Kommst du allerdings in deinem feinsten Zwirn zum Bewerbungsgespräch mit einem alteingesessenen Handwerker, wird sich dieser wohl fragen, ob du überhaupt in seinen Betrieb passt.

#3 Sei pünktlich

Wenn der Termin für dein Vorstellungsgespräch steht, darfst du am entsprechenden Tag nicht zu spät zu erscheinen. Eine Verspätung zum ersten Kennenlernen macht einfach keinen guten Eindruck und lässt darauf schließen, dass du nicht verlässlich bist. Allerdings ist ein zu frühes Erscheinen auch nicht vorteilhaft, da du sonst den geplanten Tagesablauf im Unternehmen stören könntest.

Mache dich also rechtzeitig auf den Weg. Wenn zu früh vor Ort bist, schaue dich etwas in der Gegend um. Sollte das Vorstellungsgespräch zu einer Anstellung führen, wirst du früher oder später wissen wollen, wo du in der Mittagspause hingehen kannst.

#4 Lass dich nicht aufs Glatteis führen

Ist das Gespräch in vollem Gange, können einige Fragen von Seiten des Personalers darauf abzielen, dich in eine Stresssituation zu versetzen. So möchte dein Gegenüber erkennen, wie du dich verhältst, wenn du dich außerhalb deiner Komfortzone bewegen musst. Aber mit einer guten Vorbereitung bringen dich auch die folgenden Fragen nicht aus dem Konzept:

  • Hatten Sie Probleme mit Ihrem alten Arbeitgeber?
  • Wer hat Ihnen zu dieser Kleidung/Frisur geraten?
  • Glauben Sie, in naher Zukunft einen Job zu finden?
  • Welche Gründe gibt es, dass wir ausgerechnet Sie einstellen sollen?
  • Warum denken Sie, Ihren Gehaltswunsch bei uns bekommen zu können?
  • Warum sind Sie nervös?

Unangenehme Fragen, die aber zulässig sind und von dir beantwortet werden müssen. Allerdings gibt es auch Bereiche deines Lebens, nach denen sich Personaler nicht erkundigen dürfen. Darunter fallen beispielsweise deine sexuelle Orientierung, Religion, Parteizugehörigkeit sowie dein Privatleben und deine Familienplanung.

#5 Stelle selbst ein paar Fragen

In der Regel wird dich dein Gesprächspartner zum Ende hin fragen, ob du noch Fragen hast. Warte aber nicht unbedingt darauf, sondern stelle sinnvolle Fragen, wenn sie in den natürlichen Gesprächsverlauf passen. Auf diese Weise muss der Personaler keinen Monolog halten, sondern kann einen angenehmen Dialog mit dir führen. Gegen Ende des Gesprächs (bitte keinesfalls zu Beginn) kannst du dich beispielsweise nach Weiterbildungsmöglichkeiten oder anderen Förderprogrammen für Mitarbeiter erkundigen.

Wichtig ist dabei, dass du keine geschlossenen Fragen stellst, auf die ein Personaler einfach mit „ja“ oder „nein“ antworten kann. Um beim Beispiel Weiterbildung zu bleiben: Frag nicht „bietet Ihr Unternehmen Weiterbildungsmöglichkeiten?“, sondern besser „inwiefern sind Weiterbildungen in Ihrem Unternehmen möglich?“. Auf diese Weise bleibt der natürliche Gesprächsfluss bestehen und du kannst dir bereits während der Antwort eine eventuelle Folgefrage überlegen. Gut zuhören solltest du natürlich nach wie vor.

Fazit: Das Vorstellungsgespräch ist ein gegenseitiges Kennenlernen. Ähnlich wie bei einem ersten Date können Fehltritte oder unehrliche Aussagen zu einem schnellen Aus führen. Bereite dich gut vor, sei pünktlich und bleib auch bei unangenehmen Fragen stets höflich und sachlich in deinen Antworten. Stelle sinnvolle Fragen, die dein Interesse an der Position innerhalb des Unternehmens zum Ausdruck bringen. Auf diese Weise trägst du zu einer angenehmen Gesprächsatmosphäre bei und hinterlässt einen positiven Eindruck.

Viel Erfolg wünscht dir Ben vom Online-Bewerbungsservice Die Bewerbungsschreiber

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